Gemeinwohl Ökonomie

Logo der Gemeinwohl ÖkonomieEin Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Wir haben unseren Betrieb Ende 2013 in einem sogenannten "Audit" auf die Erfüllung der Kriterien der "Gemeinwohl Ökonomie" prüfen lassen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie möchte in einem demokratischen, partizipativen und ergebnisoffenen Prozess ein Wirtschaftssystem etablieren, in dem das Gemeinwohl an oberster Stelle steht.

Oft ist beim Wirtschaften ja der Zweck, möglichst viel Gewinn zu erzielen - egal, wie es der Umwelt und Gesellschaft dabei geht. Wir sehen dies anders und möchten möglichst verträglich handeln.

2008 begann der österreichische Autor und politische Aktivist Christian Felber mit der Ausarbeitung der Grundzüge einer alternativen Wirtschaftsordnung marktwirtschaftlicher Prägung, die nicht auf Gewinnstreben und Konkurrenz, sondern auf Gemeinwohlstreben und Kooperation basiert. Die „Gemeinwohl“-Wirkung wird in einer Bilanz transparent und nachvollziehbar dargestellt.



Hier das zusammengefasste Testat unseres Audits:

(Doppel-Klicken zum Vergrößern)
Testat des Audits 2014



Zusammenfassend sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis der unabhängigen Prüfung.

Es gab keine Negativ-Kriterien bei uns und wir erreichten stolze 576 Punkte!

Viele Aspekte unserer Arbeit und unseres gemeinsamen Handelns fließen in die Bewertung ein und wurden positiv vermerkt:

  • ethisches Beschaffungsmanagement
  • ethisches Finanzmanagement
  • Arbeitsplatzqualität und Gleichstellung
  • gerechte Verteilung der Erwerbsarbeit
  • Förderung ökologischen Verhaltens der Mitarbeiter
  • gerechte Einkommensverteilung
  • innerbetriebliche Demokratie und Transparenz
  • ethische Kundenbeziehung
  • Solidarität mit Mitunternehmen
  • ökologische und soziale Gestaltung der Produkte und Dienstleistungen
  • Erhöhung der sozialen und ökologischen Branchenstandards
  • Sinn und gesellschaftliche Wirkungen unserer Arbeit



Podcast zum Thema Gemeinwohl Ökonomie

Die Gemeinwohl-Ökonomie möchte ein Wirtschaftssystem etablieren, in dem das Gemeinwohl an oberster Stelle steht.
Oft ist beim Wirtschaften ja der Zweck, möglichst viel Gewinn zu erzielen - egal, wie es der Umwelt und Gesellschaft dabei geht. Wir sehen dies anders und möchten möglichst verträglich handeln.

Zu diesem Thema hat der SWR2 im Rahmen der ADR-Themenwoche "Zukunft der Arbeit" einen Podcast produziert, den man sich unter folgendem Link downloaden oder direkt öffnen und anhören kann.

MP3-Download SWR2 Tandem Opens external link in new windowUnternehmen und die Gemeinwohl Ökonomie

 

 

Hohenloher Tagblatt vom 15.03.2014



Das Hohenloher Tagblatt hat unsere Gemeinwohl-Aktivitäten in einem Artikel am 15.03.2014 lobend erwähnt:

"Die Grundannahme ist: Wenn es allen Menschen gut geht, gehts auch der Volkswirtschaft gut", erklärt (...der Holzhof-Chef Jörg...) Kunze. Heute sind die entscheidenden Parameter für die wirtschaftliche Lage: das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf nationaler Ebene und der Gewinn auf der Ebene einzelner Unternehmen. Dabei spielt zunächst einmal keine Rolle, wie die Zahlen zustande kamen - ob Umweltstandards eingehalten wurden, ob alle am Wohlstand teilhaben können, ob Menschen gerne zur Arbeit gehen oder eben nicht. "Wenn zwei, drei Autos ineinanderkrachen, dann ist das gut fürs BIP, weil neue gekauft werden", sagt Kunze. "Aber ist es wirklich gut?"

Belohnt wird heute, wer sich möglichst kostensparend verhält. In der Gemeinwohl-Ökonomie aber soll belohnt werden, wer möglichst sozialverträglich wirtschaftet. Solche Unternehmen sollen steuerliche Vorteile genießen und den Kunden, zum Beispiel mithilfe eines Ampelsystems, als vorbildlich präsentiert werden. Kunze findet die Idee gut - und hat deshalb freiwillig eine Gemeinwohl-Bilanz ausgewiesen."

Öffnet externen Link in neuem FensterDer ganze Artikel im Hohenloher Tagblatt (externer Link)

 

 

 

Regionalwert

Logo der Regionalwert AGAls Folge der Globalisierung droht vor allem ländlichen Regionen, ihre strukturelle Eigenständigkeit zu verlieren.
Eine Region ist nur dann zukunftsfähig, wenn sie ökonomisch handlungsfähig bleibt und gleichzeitig eine regionale, vielfältige, sozial- und umweltverträgliche Wirtschaft betreibt, die als Wert anerkannt wird.

Die Regionalwert AG organisiert das Zusammenwirken von Betrieben zum Aufbau einer nachhaltigen Regionalwirtschaft.
Durch Verknüpfung von wirtschaftlich stärkeren Branchen der Wertschöpfungskette mit schwächeren, aber sozial und ökologisch wichtigen Bereichen entstehen neue Chancen.
Gewissenhaftes Wirtschaften wird mit sozial-ökologischer Wertschöpfung verbunden.

Wir waren früh von dieser Idee begeistert und haben in der Regionalwert AG eine Vermietungsgesellschaft gegründet, die z.B. Ladenlokale und Einrichtungen an Naturkostfachgeschäfte vermietet.
Für uns ist die Wirkung unseres eingesetzten Geldes dabei stets transparent nachvollziehbar - der Prozess wird von allen Beteiligten aktiv beeinflusst und mit verantwortet.

Hier eine Selbstdarstellung im Video: